Das Museum wurde heute im Rahmen des Bell Labs Open Day in Stuttgart offiziell eröffnet. Als erste Gäste ermittelten Prof. Dr. Horst Zuse, TU Berlin und Gastredner auf dem Bell Labs Open Day (rechts im Bild) sowie Dr. Rainer Fechner, Vorstand Technik, Alcatel-Lucent Deutschland AG und Leiter Bell Labs in Deutschland die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des ersten Bell-Telefons von 1876 und des innovativen Smartphone fürs Büro.

Das Museum wurde heute im Rahmen des Bell Labs Open Day in Stuttgart offiziell eröffnet. Als erste Gäste ermittelten Prof. Dr. Horst Zuse, TU Berlin und Gastredner auf dem Bell Labs Open Day (rechts im Bild) sowie Dr. Rainer Fechner, Vorstand Technik, Alcatel-Lucent Deutschland AG und Leiter Bell Labs in Deutschland die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des ersten Bell-Telefons von 1876 und des innovativen Smartphone fürs Büro. (Foto: Alcatel-Lucent Deutschland AG)

Stuttgart (ots) – Alcatel-Lucent führt in seiner neuen Museumswerkstatt durch eine spannende Zeitreise von 150 Jahren Telefonie. Hierbei können wichtige Meilensteine der Kommunikationstechnik ebenso bestaunt werden, wie die über 130jährige Geschichte des Unternehmens.

Das Museum wurde heute im Rahmen des Bell Labs Open Day in Stuttgart offiziell eröffnet. Als erste Gäste ermittelten Prof. Dr. Horst Zuse, TU Berlin und Gastredner auf den Bell Labs Open Day sowie Dr. Rainer Fechner, Vorstand Technik, Alcatel-Lucent Deutschland AG und Leiter Bell Labs in Deutschland die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des ersten Bell-Telefons von 1876 und des innovativen Smartphone von 2011 fürs Büro.

1879, drei Jahre nachdem Graham Bell sein Telefon zum Patent angemeldet hatte, wurde die Fa. Mix & Genest gegründet. Kurz darauf wurde die Fertigung des Bell-Labs Telefon aufgenommen und gleich eine bedeutende Verbesserung eingeführt. Die zwei getrennten Module Hörer und Mikrofon wurden zu einem “Mikrotelefon”, d.h. Mikrofon und Lautsprecher wurden in einem Telefonhörer vereint. Weitere bedeutende Meilensteine von Alcatel-Lucent die in der kleinen Museumswerkstatt zu sehen sind: der erste Münzfernsprecher für Groschen 1891, der erste Start-Stop-Fernschreiber 1927 durch C- Lorenz, und ein Tornister-Funkgerät für die einst aufsehenerregende Nanga-Parbat-Expedition 1935.

1954 präsentiert Mix & Genest die erste Fernsprechvermittlungstechnik als Selbstwahldienst auf der Hannover Messe. Weitere Meilensteine waren der erste elektronischen Fernschreiber 1976 und die digitale Vermittlungstechnik System 12 mit der Markteinführung von ISDN in Deutschland im Jahre 1984, die weltweit in Telefonnetzen eingesetzt wurde.

Alcatel-Lucent und die Vorläufer-Unternehmen haben bis heute maßgeblich die Entwicklung der Telekommunikation geprägt, und verfügen heute über einen der renommiertesten Forschungsbereiche der Welt, die Bell Labs. Von der Innovationskraft zeugen auch die Nobelpreise für 13 Forscher der Bell Labs von 1937 bis 2009.

Am 17. März 2012 wird die Alcatel-Lucent Museumswerkstatt Premiere für die Öffentlichkeit feiern und an der “Langen Nacht der Museen” in Stuttgart teilnehmen. Bis dahin bleiben die historischen Schätze den Kunden und Mitarbeitern des Unternehmens vorbehalten.

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