Vier von fünf (80 Prozent) Bundesbürgern verschenken in diesem Jahr digitale Medien oder Gutscheine für Online-Dienste. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM ergeben.

Bildunterschrift: Ein Drittel der Deutschen verschenkt Computerspiele.

Bildunterschrift: Ein Drittel der Deutschen verschenkt Computerspiele.

Die beliebtesten Präsente aus dem Bereich der digitalen Medien sind Computer- und Videospiele, die ein Drittel (33 Prozent) der Befragten verschenken.

Gut ein Viertel (28 Prozent) verschenkt Gutscheine oder Guthaben für Online-Shops, in denen die Beschenkten entweder reale Produkte, Dienstleistungen oder digitale Medien wie Musik, Filme oder E-Books kaufen können. Dicht dahinter folgen mit 27 Prozent Guthaben für Prepaidkarten von Smartphones oder Handys. 19 Prozent verschenken Musik-CDs, 17 Prozent Filme, TV-Serien oder andere Videos auf DVD bzw. Blu-ray und 13 Prozent Hörbuch-CDs.

“Weihnachtsgeschenke spiegeln das veränderte Konsumverhalten der Verbraucher wider”, sagt Tobias Arns, E-Commerce-Experte des BITKOM. Das betreffe den generellen Trend zum Online-Shopping und die stärkere Nutzung digitaler Medien, die als Downloads zunehmend online gekauft oder direkt im Internet abgespielt werden.

So lag bei der entsprechenden BITKOM-Umfrage im Jahr 2011 die Musik-CD mit einem Anteil von 26 Prozent noch an der Spitze des Rankings und verlor seitdem 7 Prozentpunkte. 23 Prozent der befragten Bundesbürger verschenkten vor drei Jahren Filme oder Fernsehserien auf DVD bzw. Blu-ray und verloren 6 Punkte. Dagegen stieg der Anteil derjenigen, die Computer- und Videospiele verschenken, von 23 Prozent auf heute 33 Prozent. Den größten Zuwachs erzielten Gutscheine für Online-Shops von lediglich 10 Prozent im Jahr 2011 auf aktuell 28 Prozent. Auch Hörbücher konnten ihren Anteil von damals 7 Prozent nahezu verdoppeln.

Methodik: Die Angaben basieren auf einer repräsentativen Umfrage, die Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris Umfrageforschung durchgeführt hat. Dabei wurden im November 1.003 Personen ab 14 Jahren befragt.

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