assona-Studie: Deutsche verantwortungsbewusst im Umgang mit dem Mobiltelefon

 

·           Einfache Bedienung toppt Zusatzfunktionen

·           Mobiles Internet ist wichtig, aber gesurft und telefoniert wird in Maßen

·           Mitmenschen sollen durch Handy und Smartphone nicht gestört werden

Schnell noch eine wichtige Mail abschicken, die beste Verbindung von A nach B oder die Wettervorhersage checken – Smartphones erleichtern uns so manche Situation. Doch es gibt auch eine Kehrseite: Ob in der Bahn, im Restaurant oder beim Einkaufen – viele Smartphone-Besitzer scheinen untrennbar mit ihrem Gerät verbunden. Sogar beim gemütlichen Abend mit Freunden klinken sie sich eben mal aus, um Mails oder Facebook zu checken. Sind wir nicht mehr in der Lage, unsere Mobiltelefone ruhen zu lassen, uns mit voller Aufmerksamkeit dem zu widmen, was wir gerade tun oder einfach mal den Blick schweifen zu lassen?

 

Der Berliner Versicherungsdienstleister assona hat Handy- und Smartphone-Besitzer zu ihrem Nutzungsverhalten sowie den Wünschen an ihr Gerät befragt und hat dabei Erstaunliches herausgefunden.

 

Umgang mit dem Mobiltelefon maßvoller als erwartet

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass deutsche Mobiltelefonierer durchaus bewusster mit ihrem Gerät umgehen als vermutet. Zwei Drittel der Befragten telefonieren täglich nicht länger als 10 Minuten mit Handy oder Smartphone. Anders sieht es mit dem Internetzugang aus, der ist für die Hälfte mittlerweile ein Muss. Sie möchten sich immer und überall mit Informationen versorgen und halten sich mit dem Mobiltelefon auf dem Laufenden. Ein Viertel nutzt dazu auch mobil soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. Doch auch wenn die mobile Internetnutzung zunimmt, sind es lediglich 16 Prozent der Smartphone-Besitzer, die eine Stunde und länger unterwegs online sind.

 

Bitte nicht stören

Auch wenn oft diejenigen auffallen, die die Nerven ihrer Mitmenschen strapazieren, scheint die Mehrheit viel Rücksicht zu nehmen. 75 Prozent geben an, darauf zu achten, ihr Umfeld nicht zu stören. Zwei Drittel setzen auf Diskretion und besprechen selten oder nie am Telefon private Themen in der Öffentlichkeit.

 

Die Umwelt im Sinn

Nicht nur auf ihr Umfeld auch auf die Umwelt nehmen Mobiltelefonierer immer mehr Rücksicht. Das Bewusstsein für das Thema Nachhaltigkeit scheint geweckt. Ein Drittel gibt an, sich vor dem Kauf eines neuen Mobiltelefons mit den Produktionsbedingungen auseinanderzusetzen. Mit dem Thema Entsorgung hat sich immerhin schon die Hälfte befasst und darüber nachgedacht, das ausrangierte Gerät in ein Recyclingprogramm zu geben.

 

Gut, besser…. mein Mobiltelefon

Manche legen Wert auf schönes Design, andere schauen eher auf die inneren Werte. Egal welche Vorlieben und Ansprüche man haben mag, die einfache Bedienung der Tastatur und des Mobiltelefons insgesamt ist für 80 Prozent der Befragten die wichtigste Anforderung. Für gut ein Viertel ist außerdem das Design ausschlaggebend. Auch Zusatzfunktionen stehen hoch im Kurs. Über die Hälfte der Befragten findet Kamera, MP3 und Co. wichtig. 41 Prozent haben sich der bunten Welt der Apps verschrieben.

 

Sicherheit geht vor

Sicherheit beim mobilen Surfen ist ein weiteres Thema, das Smartphone-Nutzer beschäftigt. Immerhin 37 Prozent führen bereits regelmäßig Sicherheitsupdates durch, Tendenz steigend. Einige sorgen sich auch um die Hardware und befürchten Displaybruch oder gar Diebstahl des Geräts. Deshalb hat ein Fünftel der Befragten eine Versicherung für seinen mobilen Begleiter abgeschlossen oder spielt mit dem Gedanken dies zu tun.

 

Fest steht: Die mobilen Begleiter sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. So entsteht oft der Eindruck, der Gebrauch von Smartphones und Handys nimmt allmählich überhand. Doch das erfreuliche Ergebnis der Studie von assona ist, dass die meisten Menschen viel maßvoller und verantwortungsbewusster im Umgang mit ihrem Mobiltelefon sind als gedacht.

 

Über die Studie

Die Studie wurde im Auftrag der assona GmbH von Smart-Research durchgeführt. 500 Handy- und Smartphone-Besitzer ab 14 Jahren wurden dazu bundesweit in einem Online-Panel zu ihrem Nutzungsverhalten und ihren Anforderungen an ihr Gerät befragt.

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