KINO.TO – NUN KINOX.TO

Kinofilme im Internet – immer eine heiße Sache. Für den Zuschauer und den Anbieter. Generell handelt es sich ja im Detail um Urheberrechtsverletzungen, die meisten Filmportale bieten im Kino unrechtmäßig abgefilmte Spielfilme an.

Zu letzt wurde das wohl größte Portal “KINO.TO” von Seiten der Staatsanwaltschaft und Strafverfolgungsbehörden abgeschaltet und massive Maßnahmen gegen die vermeintlichen Betreiber erlassen.

Anscheinend kämpfen die Behörden in Wirklichkeit nicht gegen ein paar Betreiber, sondern gegen eine ganze Szene. Seit heute ist das KINO.TO Portal unter einer neuen Internetadresse abrufbar. Lediglich ein weiterer Buchstabe wurde hinzugefügt und die Filmjunkies finden unter www.kinoX.to das neue Portal.

Die Ansage auf der neuen Website ist für die Ermittler wohl eher eine weitere Motivation das neue Betreiberteam auszuhebeln. Im Prinzip wird auch das bestimmt nur dazu führen, dass dann KinoY.to entstehen wird. Ein Kampf, den die Behörden wohl nicht gewinnen können – das Internet und gerade die sozialen Netzwerke lassen neue URLs in Windes Eile durch die Netzgemeinde wandern …

„Liebe GVU, Filmindustrie und Staat: Denkt ihr wirklich, ihr könnt uns stoppen, nur weil ihr haufenweise Geld habt?“ Sie fragen: „Wie kann es sein, dass harmlose Webseitenbetreiber auf eine Stufe mit Mördern und Vergewaltigern gestellt werden? Merkt ihr überhaupt noch was in eurem Wahn? Für was finanzieren wir euch jeden Monat? Damit ihr uns verarscht?!“

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