Vodafone wird in Deutschland als erster Netzbetreiber den neuen Kommunikationsdienst RCS-e anbieten. RCS-e, die Abkürzung steht für “Rich Communication Suite enhanced”, ist ein vom Branchenverband GSMA entwickelter Standard für die einfache und sichere Kommunikation, der weltweit von zahlreichen Mobilfunk-Netzbetreibern eingeführt wird. Schon bald wird Vodafone erste Smartphones mit vorinstallierter Software zur Nutzung von RCS-e im Handel anbieten. Mit zahlreichen bereits verfügbaren Smartphones wird RCS-e in den nächsten Monaten genutzt werden können, möglich wird dies durch kostenlose Updates. Zur Einführung wird die Nutzung von RCS-e in den SuperFlat Internet Tarifen enthalten sein.

Mit RCS-e können Smartphone-Nutzer so einfach wie nie zuvor Nachrichten versenden und empfangen, Dateien wie beispielsweise Dokumente, Fotos und Videos untereinander austauschen und auch in einem laufenden Sprachtelefonat eine Video-Verbindung starten und so ihren Gesprächspartner sehen. Alle Funktionen können bequem direkt über die gespeicherten Kontakte im Adressbuch gestartet werden, der Dienst integriert sich dafür nahtlos im Smartphone. Kunden profitieren von ganz neuen Möglichkeiten bei der Kommunikation, denn RCS-e ist ein von Netzbetreibern weltweit unterstützter Dienst. So wird beispielsweise die Netzwerkgeschwindigkeit von Sender und Empfänger automatisch festgestellt, damit beispielsweise Videotelefonate oder Fotos und Videos in der jeweils bestmöglichen Qualität auf dem schnellsten Weg sicher übertragen werden.

“Wir haben als erster Netzbetreiber hierzulande LTE eingeführt und jetzt unterstreichen wir unsere Rolle als innovativer Vorreiter auch als erster Anbieter von RCS-e in Deutschland”, so Erik Friemuth, Chef des Privatkundengeschäfts bei Vodafone Deutschland. “Unsere Kunden können damit vor allen anderen einfacher als je zuvor miteinander chatten, über Videotelefonie in Kontakt bleiben, Fotos und Videos live teilen und Dateien austauschen. In der Kommunikation liegt unsere Kernkompetenz und die unterstreichen wir mit der schnellen Einführung von RCS-e”, so Friemuth weiter.

Um sicherzustellen, dass Kunden unterschiedlicher Netzbetreiber miteinander Nachrichten und Dateien austauschen und Videotelefonate führen können, hat die GSMA umfangreiche so genannte Interoperabilitätstests entwickelt. Jeder Netzbetreiber, der RCS-e anbieten möchte, muss zur Sicherung der hohen Qualitäts- und Sicherheitsansprüche und der Verfügbarkeit von RCS-e diese Tests durchlaufen und hierfür zertifiziert werden.

Zu den Mobilfunk-Netzbetreibern, die den Dienst in Deutschland unterstützen werden, zählen neben Vodafone auch die Deutsche Telekom und O2. Smartphones mit vorinstallierter RCS-e-Software werden beispielsweise von Geräteherstellern wie HTC, Huawei, LG, Nokia, Samsung und SonyEricsson kommen. Weitere Details zu RCS-e werden zeitnah zum Start des Dienstes bei Vodafone bekannt gegeben.

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