München/Crans-Montana. In Kliniken und Krankenhäusern lichten sich die großen Papierberge. Wo sich Ärzte früher noch mit Patientendossiers in den Gängen bewegten, schauen sie heute in ihr Laptop oder Tablet. Über WLAN erlangt z.B. das Personal der Berner Klinik Montana Zugriff auf die medizinischen Daten des internen Klinikinformationssystems (KIS). Störungen des Funksignals lähmten jedoch häufig die Arbeitsprozesse und damit die Patientenversorgung. Das Reha-Zentrum suchte daher zusammen mit IT-Partner Mitel nach einer ausfallsicheren Wi-Fi-Architektur. Hier wusste Hersteller Meru Networks mit virtuellen Zellen zu überzeugen.

Auf dem Hochplateau des schweizerischen Wintersportmekkas Crans-Montana errichtete die Berner Regierung 1949 die heute als Berner Klinik Montana (oder franz. Clinique Bernoise Montana) bekannte Heilstätte. Schwerpunkte des modernen Rehabilitationszentrums mit 116 Betten sind innere Medizin, Onkologie, Neurologie, Orthopädie und Psychosomatik. Die IT des Pflege- und Arztpersonals wurde in den vergangenen Jahren immer mobiler. Einer der Gründe war die Einführung des neuen Klinikinformationssystems (KIS) – ein digitales Patientendossier, auf das die Ärzte und Mitarbeiter mit mobilen Geräten wie Laptops und Tablets zugreifen. Allerdings kam es in der Vergangenheit vermehrt zu Problemen mit dem WLAN-Signal. Die Ursache war schnell gefunden: Die bisher im Einsatz befindliche Drahtlosinfrastruktur war schlicht zu alt, um das Personal mit einer gleichmäßig starken und stabilen Funkverbindung zu versorgen.

Quelle: PresseBox.

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Zelltechnologie statt Zellbiologie

Daher evaluierte die Klinik zusammen mit Informatikpartner Mitel potenzielle neue WLAN-Lösungen. Hier wurden die Hersteller Cisco, HP und Meru Networks genauer unter die Lupe genommen. Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten bot Meru eine Architektur, die auf virtuellen Zellen und Ports basiert. Der Klinik gefiel, dass die virtuelle Zelle dabei über alle Access Points hinweg gespannt wird, wodurch das störende Roaming entfällt. Die patentierte Meru-Technologie teilt die Zelle in virtuelle WLAN-Netze auf, die jeweils einem WLAN-Client zugeordnet werden. So erhält der Wireless-Controller die volle Kontrolle über die Verwendung aller WLAN-Ressourcen: Eventuelle Co-Channel-Interferenzen entfallen komplett.

Problemlose Inbetriebnahme eines gesunden Netzwerks

Von den Vorteilen überzeugt, entschied sich die Berner Klinik für die Meru-Drahtlosarchitektur. Der interne technische Dienst des Reha-Instituts installierte in Zusammenarbeit mit Mitel einen Meru WLAN-Controller und 50 Access Points. Die Implementierung der Komponenten fand peu à peu im laufenden Betrieb statt, ohne dabei für Störungen im täglichen Service zu sorgen. Die zuvor eingesetzte WLAN-Lösung war zu diesem Zeitpunkt noch mit einer schnurlosen DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications)-Telefonanlage verbunden. Doch die Meru-Technik wurde problemlos parallel in Betrieb genommen und löste die vorherige Technologie in einem fließenden Prozess ab. Dank der Möglichkeit einer Power-over-Ethernet-Verkabelung konnten die Techniker sogar gänzlich auf Stromleitungen verzichten.

“Speziell mit Blick auf die Zukunft unserer Klinik ist es gut zu wissen, dass wir die Lösung von Meru Networks mit zusätzlichen Lizenzen beliebig erweitern können”, erklärt Joël Fuchs, Leiter des Informatikdienstes der Berner Klinik Montana. “Meru hilft uns, die Patientenversorgung täglich zu verbessern. Hinzu kommt, dass die Meru-Installation bis zum heutigen Tage absolut ohne Störungen läuft. Besonders die Angestellten sind begeistert vom neuen Drahtlosnetzwerk, da alle Probleme, die wir mit der vorherigen WLAN-Lösung hatten, nun vollkommen ausgemerzt wurden.”

Quelle: PresseBox.

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