München (ots) – Ein Anti-Viren-Programm allein bietet oft keinen ausreichenden Schutz mehr / Nutzer sollten Computer regelmäßig mit zweitem Viren-Scanner überprüfen / Zweit-Scanner unbedingt von anderem Hersteller wählen / Inklusive Heft-DVD mit umfangreichen Tools zum System-Scan und Start des Rechners von DVD

Computer-Viren und andere Schad-Software sind heute oftmals so komplex programmiert, dass ein Anti-Viren-Programm allein keinen ausreichenden Schutz mehr bietet. Um wirklich sicher zu stellen, dass der eigene Rechner nicht bereits befallen ist, sollten Nutzer ihren Computer daher regelmäßig durch einen zweiten Viren-Scanner eines anderen Herstellers überprüfen lassen. Darauf weist die PC-WELT in ihrer aktuellen Ausgabe (04/2012) hin.

Um das eigene System mit einem zweiten Viren-Scanner überprüfen zu lassen, sollten Anwender grundsätzlich auf Online-Scanner zurückgreifen und möglichst nie ein zweites Sicherheits-Programm auf ihrer Festplatte installieren. Dies führt in den meisten Fällen dazu, dass sich beide Programme behindern, blockieren oder gar gegenseitig bekämpfen. Um die Treff-Sicherheit zu erhöhen, sollte der Zweit-Scanner zudem von einem anderen Hersteller stammen, als die lokal installierte Sicherheits-Software. Hierbei muss laut

PC-WELT besonders auf die Herkunft der Scan-Engine geachtet werden, da viele Programme diese von anderen Herstellern beziehen, was unter Umständen zu Konflikten führen kann. Die meisten Online-Scanner können Schad-Software zwar entdecken, diese aber entweder gar nicht oder nur nach dem Kauf einer kostenpflichtigen Version entfernen. Da sich Viren, die erst beim Zweit-Scan entdeckt werden, meist jedoch schon längere Zeit auf dem System befinden, empfiehlt PC-WELT grundsätzlich eine Neu-Installation des Betriebssystems.

Mit der aktuellen PC-WELT-Ausgabe erhalten Leser einen umfangreichen Überblick dazu, welcher Online-Viren-Scanner zu welchem Anti-Viren-Programm passt. Darüber hinaus liegt der PC-WELT eine voll funktionsfähige Anti-Viren-Boot-DVD bei. Darauf enthalten sind neben ausgewählten Viren-Scannern auch Tools zum Start des Rechners per DVD, um schädliche Rootkits bzw. Bootkits identifizieren zu können. Dabei handelt es sich um so genannte “Tarnkappen-Viren”, die auf der Festplatte so gut versteckt sind, dass sie von vielen Viren-Scannern gar nicht erkannt werden.

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