Hamburg – Mit Testbudgets jeden beliebigen Marketingkanal mal ausprobieren, das ist ein Traum vieler Marketingverantwortlicher. In welche Kanäle sie 2016 zusätzliches Test-Budget investieren würden, haben sie der Hamburger Performance-Agentur eprofessional in einer Umfrage verraten. Ganz vorn dabei: YouTube. Jeder Zweite würde hier gern mit Kampagnen experimentieren.

Auf Platz zwei der beliebtesten Testfelder liegt die Fotocommunity Instagram (37 Prozent), gefolgt vom Online-Händler Amazon (35 Prozent). Beide Kanäle haben 2015 ganz neue Werbeformate auf den Markt gebracht. Ebenfalls ganz oben auf der Agenda der Digitalexperten steht das Facebook-Werbenetzwerk Atlas. Jeder Dritte würde gern die neuen Targeting-Optionen und Anzeigenformate des außerhalb von Facebook werbenden Netzwerks für Marketing- und Vertriebskampagnen ausprobieren.

Top-10-Kanäle für Testbudget 2016

  1. YouTube (51 Prozent)
  2. Instagram (37 Prozent)
  3. Amazon (35 Prozent)
  4. ATLAS Ad Server Plattform von Facebook (31 Prozent)
  5. Whatsapp (30 Prozent)
  6. Deutsche E-Commerce-Plattformen (22 Prozent)
  7. Pinterest (21 Prozent)
  8. Snapchat (18 Prozent)
  9. Twitter (15 Prozent)
  10. Vine (5 Prozent)

Ben Prause, Geschäftsführer von eprofessional, erklärt das große Interesse der Experten: „Youtube ist keine Überraschung. Wir spürten bereits in 2015 einen massiven Invest von eher Performance-affinen Unternehmen in diesen Kanal. Bewegtbild spricht neue und oft inkrementelle Zielgruppen versus TV an. Die Ansprache neuer Zielgruppen kombiniert mit nachgelagerten Remarketing-Konzepten steht hier klar im Fokus. Für Atlas steht 2016 der Proof of Concept an und was könnte es Besseres geben als die ‚Lust’ von Marketingverantwortlichen, dies zu testen. Wir sind überzeugt, es wird ein großer Wurf im Prospecting.”

Weniger spannend sind aus Sicht der Marketingverantwortlichen hingegen Vine, Snapchat und Twitter. „Twitter und Snapchat sind stark vom aktuellen Geschehen abhängig. Besonders bei letzterem verfallen Inhalte so schnell, dass Marketingverantwortlichen eine Auseinandersetzung mit dem Kanal bisher nicht dringend nötig erscheint. Das kann sich aber ändern, wenn die junge Zielgruppe dem Dienst lang genug die Treue hält”, so Ben Prause. Vine konnte bisher der Marktmacht von YouTube nichts entgegensetzen.

Quelle: Agentur Frau Wenk+++ e.K.

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