In welcher Richtung liegt der Eiffelturm? Wo geht’s zur nächsten Metrostation? Und welche Restaurants und Clubs sind gerade angesagt? In fremden Städten wird das Smartphone immer mehr zum digitalen Reiseführer: Man kann die Navigation nutzen, Fahrpläne online abrufen oder sich in Bewertungsportalen über kulturelle und gastronomische Angebote informieren. Allerdings: Fast alle Smartphone-Anwendungen, ob vorinstallierte Programme oder zusätzliche, gekaufte Apps, erfordern eine Online-Verbindung, um alle Funktionen bieten zu können. Eine Überraschung mit der nächsten Mobilfunkabrechnung müssen Touristen dennoch nicht befürchten. Mit passenden Tarifen und Optionen ist das Surfen im EU-Ausland heute so unbeschwert möglich wie zu Hause.

Foto: djd/Telefónica/thx

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Social Media, Streaming und mehr unterwegs nutzen

In vielen Tarifen sind Datenpakete auch für das Surfen im Ausland bereits im monatlichen Betrag enthalten, ansonsten können Nutzer bei den meisten Anbietern passende Pakete dazu buchen. Das sorgt für Transparenz und Sicherheit bei den Kosten. Schließlich wird das Smartphone unterwegs nicht nur für die Navigation genutzt, sondern ebenso für den schnellen Nachrichtenaustausch über WhatsApp, Facebook und Co., für Chats oder auch zum Streamen der Lieblingsmusik am Abend im Hotel. Dazu gibt es beispielsweise bei O2 eine EU-Roamingflat, die in den All-in Blue L-, XL- oder Premium-Tarifen automatisch enthalten ist.

Vor Reiseantritt gut informieren

Eine Alternative sind einzeln buchbare Datenpakete, etwa 50 Megabyte für 1,99 Euro pro Tag. Wenn sich das Kontingent dem Ende neigt, erhält der Nutzer automatisch eine SMS. Der Preisrechner auf www.o2online.de gibt weitere Informationen. Auch andere Anbieter halten passende Pakete bereit: Für Kunden von Base etwa eignet sich die EU-Reiseflat. Die Option ist zu den All-in-Tarifen zubuchbar und bietet eine unbegrenzte Datennutzung und Telefonieren nach Deutschland für drei Euro monatlich. Das EU-Reisepaket Woche wiederum eignet sich für Kunden, die nur für kurze Zeit im Ausland sind. In jedem Fall ist es sinnvoll, sich frühzeitig vor Reiseantritt über die verschiedenen Pakete und Möglichkeiten beim eigenen Anbieter zu informieren.

“Augmented Reality” lotst zur nächsten Sehenswürdigkeit

Denn gerade Funktionen wie die Navigation, die im Fußgängermodus beim Sightseeing praktisch sind, erfordern eine permanente Netzverbindung. Dasselbe gilt für Apps, die gleich mehrere gedruckte Reiseführer ersetzen können. Sie halten Tipps, umfassende Informationen zu Sehenswürdigkeiten und ebenfalls Stadtpläne bereit. Besonders angesagt ist die sogenannte “Augmented Reality”: Dabei gehen die Anwendung auf dem elektronischen Gerät und die Realität scheinbar fließend ineinander über. Richtet der Nutzer beispielsweise die Kamera des Smartphones auf eine Sehenswürdigkeit, wird sie von der App automatisch erkannt und alle wichtigen Informationen zu dem jeweiligen Gebäude werden eingeblendet. Lästiges Suchen wird damit überflüssig – und es bleibt mehr Zeit, den Urlaub und die fremde Stadt zu genießen.

Quelle: djd

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