Die Welt der Telekommunikation

Bonn wird digital: Telekom unterstützt die Transformation

Bonn – Die digitale Revolution ist nicht nur in den Unternehmen in vollem Gang. Auch Städte und Gemeinden transformieren sich zunehmend. Daher hat der Bonner Oberbürgermeister Ashok Sridharan Anfang 2016 die Initiative „Digitales Bonn“ gestartet. Seitdem entwickeln Vertreter von Bonner Unternehmen, Behörden, der Wissenschaft und Non-Profit-Organisationen Ideen, mit denen die Stadt den Wandel beschleunigen könnte. Heute stellte Sridharan ausgewählte Vorschläge in der Telekom Design Gallery vor.

Alle Innovationen haben ein gemeinsames Ziel: „Wir wollen Bonn zu einer echten Smart City machen“, sagte Telekom-Chef Timotheus Höttges in seiner Rede zu Initiative „Digitales Bonn“. Die Rolle der Telekom darin sei die Vernetzung der Stadt. „Sie ist der Schlüssel für die Digitalisierung und Vernetzung ist auch die Kernkompetenz unseres Konzerns.“ Höttges gehört zum Advisory Board – einer Art Aufsichtsrat der Projektinitiative – und will den digitalen Wirtschaftsstandort Bonn stärken. „Bonn soll schneller werden, darum werden wir den Netzausbau weiter forcieren“, sagte Höttges. „Bis Ende 2017 werden wir alle wesentlichen Plätze der Bonner Innenstadt mit Hilfe von 200 Hotspots mit kostenlosem WLAN ausstatten und 40 Prozent aller Bonner Haushalte mit einer Bandbreite von 100 Mbit/s durch Vectoring versorgen.“ Bereits heute sind 22 Prozent des Stadtgebietes mit bis zu 300 Mbit/s über LTE abgedeckt, in 95 Prozent des Stadtgebietes werden bis zu 150 MBit/s erreicht.“

Quelle: Deutsche Telekom AG
Quelle: Deutsche Telekom AG

Transformation macht das Leben einfacher

Die Digitalisierung, sagte Höttges weiter, vereinfache das Leben der Menschen. Sie könne auch beim Aufbau einer noch bürgernäheren Verwaltung helfen. Etwa, wenn man online sein Gewerbe anmelden könne.

Die Telekom will die Stadt Bonn auch mit ihren Erfahrungen mit Smart-City-Anwendungen unterstützen, um digitale Visionen bald in die Realität umzusetzen. So könnten Bonner Straßenlaternen Sensoren erhalten, die nur noch leuchten, wenn jemand vorbeikommt und im „Nebenjob“ Umweltdaten erheben. Weitere Beispiele wären intelligente Parkplatzsensoren, die Autofahrer bei der Parkplatzsuche helfen oder vernetzte Abfallcontainer, die sich selbst melden, wenn sie geleert werden müssen. Europaweit arbeitet die Telekom mit Partnern in mehreren Initiativen bereits an Lösungen für Parkplatzbewirtschaftung, Mobilitätsmanagement, intelligente Straßenbeleuchtung, öffentliche Sicherheit und Abfallmanagement. Wichtig sei aber, aus den Pilotprojekten heraus zu kommen und in eine flächendeckende Umsetzung zu erreichen, sagte Höttges.

Bonn – Hauptstadt der Internetsicherheit

Mit zunehmender Digitalisierung spielt die IT-Sicherheit eine immer größere Rolle, denn vernetzte Dinge wie Autos, PCs und Smartphones werden zu potenziellen Zielen von Hackern und Kriminellen. Die Deutsche Telekom hat sich vorgenommen, gemeinsam mit Partnern effektive und nachhaltige Maßnahmen gegen Cyber Kriminalität und drohenden Cyber Terrorismus zu entwickeln und den Standtort Bonn als „Hauptstadt der Internetsicherheit“ zu stärken. Die Telekom hat dafür in Bonn ein eigenes Cyber Defense Center aufgebaut und die Geschäftseinheit Telekom Security gegründet, um integrierte Sicherheitskonzepte zu entwickeln und die dazu notwendigen Sicherheitslösungen aus einer Hand anzubieten.

Digital Hub Bonn unterstützt Startups

Der neue Digital Hub Bonn hat schon konkrete Gestalt angenommen: Der Inkubator für Startups setzte sich im Fördermittel-Wettbewerb des Landes NRW durch. Die Idee dahinter: Der Hub vernetzt Wissenschaftler, Studierende, Technologen, Startups, Investoren und die regionale Wirtschaft miteinander, um digitale Talente und Ideen zu fördern.

Der Digital Hub Bonn könne von den Erfahrungen der Telekom profitieren, sagte Höttges. Denn vor einigen Jahren hat der Konzern mit hub:raum selbst einen Inkubator für junge Gründer ins Leben gerufen. Die Initiative „Digitales Bonn“ sei ein gutes Beispiel, „wie wir die Ballungszentren in Europa als Technologielabore nutzen und die Effizienz und Nachhaltigkeit unserer Infrastrukturen verbessern können.“

Quelle: Deutsche Telekom AG

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