Geschäfts-Anwendungen und Prozesse jetzt noch einfacher digitalisieren: mit der neuen cloud-basierten Plattform der Telekom für den Mittelstand. Unternehmen müssen oft neue Software-Anwendungen in bestehende IT-Landschaften integrieren. Viele davon sprechen nicht die gleiche „Sprache“. „Unsere Plattform ist dafür ein ‚Dolmetscher‘. Sie vernetzt die Programme untereinander. Wir haben sie eigens auf unsere Kunden im Mittelstand zugeschnitten.“ Das betont Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden der Telekom Deutschland. „Mit ‘flowground‘ machen wir es unseren Kunden einfach, digitale Prozesse in Unternehmen zu integrieren.”

Software-Integration ohne Medienbrüche umsetzen

Von besonderer Bedeutung ist das Zusammenspiel der unterschiedlichen Software-Anwendungen im Unternehmen. Neue standardisierte Lösungen müssen in historisch gewachsene Systemlandschaften integriert werden. Das Angebot an cloud-basierten Lösungen wächst rasant – und damit die Anzahl an zu integrierender Datenquellen. Möchten mittelständische Unternehmen diese digitale Lücke mit eigenen Projekten schließen, kostet das Zeit und Ressourcen.

Um ihre Kunden bei der digitalen Transformation zu unterstützen, hat die Telekom flowground entwickelt. Die Plattform verbindet als „Daten-Integrations-Schicht“ Applikationen miteinander, die sonst nicht miteinander „reden“ würden. Über 1.000 sofort nutzbare Konnektoren für die gängigsten Software-Anwendungen stehen zur Verfügung. So beispielsweise die eCommerce Plattform Magento Outlook oder die CRM-Lösung Salesforce.

Mit den Konnektoren werden Cloud-Lösungen (SaaS) untereinander oder mit bestehenden IT-Systemen im Unternehmen zu einem Daten-Flow verbunden. Die Bereitstellung der Konnektoren erfolgt Open Source. Entwickler können sie auf eigene Bedürfnisse anpassen. Oder sie können eigene Konnektoren entwickeln und auf der Plattform bereitstellen. Ist die Software über einen Konnektor mit der Plattform verbunden, lassen sich daraus Integration Flows erstellen. So findet ein Datenaustausch über Systeme hinweg automatisiert und ohne Medienbrüche statt.

Systemintegratoren können Integrationsprojekte effizienter umsetzen

Der Einsatz von flowground reduziert Programmier-Aufwände und Projektlaufzeiten erheblich. Systemintegratoren sind nicht auf ein hersteller-gebundenes Integrationstool festlegt. Sie können durch die Open Source basierte API-Konnektivität das globale Angebot an SaaS-Lösungen nutzen. Ein weiterer Vorteil von flowground: Der Code von Flows ist replizierbar. Jede Verbindung muss nur einmal hergestellt werden. So wird der Aufwand für die Programmierung stark reduziert. Die Integration gelingt deutlich günstiger und schneller.

In der Pilotphase setzen IT-Partner wie Logata oder Starke + Reichert bereits erste Projekte erfolgreich auf der Plattform um. Die Telekom automatisiert mit flowground auch eigene Prozesse. So hat sie im technischen Support für ihre Cloud-Anwendungen beispielsweise unterschiedliche Ticketing-Systeme miteinander verbunden. Auch bei der Integration von Daten aus der IoT-Plattform der Telekom in die Bestandssysteme der Kunden kam flowground zum Einsatz.

Die flowground Plattform wird nach den hohen Sicherheitsstandards der Telekom entwickelt und betrieben. Die Verarbeitung der Integration Flows und der Datenaustausch zwischen den verbundenen Applikationen innerhalb der Plattform erfolgt in sicheren Rechenzentren der Telekom in Deutschland.

Quelle: Deutsche Telekom AG

Veröffentlicht von:

Annalena Rüsche
Annalena Rüsche
Annalena Rüsche befindet sich aktuell in der Vorbereitung zum Studium. Sie absolviert in unserer TeDaMo.de Redaktion ihr Jahrespraktikum. Im Anschluss will Sie "Medienmanagement" studieren. In unserer Redaktion ist sie aktuell für den Newsdesk zuständig und hält Ausblick nach aktuellen und für unsere Leser wertvollen Informationen. Sie ist unter redaktion@tedamo.de direkt erreichbar.
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