Ratgeber

Dank Onlinesprechstunden nie wieder mit „peinlichen Krankheiten“ das Haus verlassen

Trotz des Arztgeheimnisses und der breiten Aufklärung der Bevölkerung über Krankheiten sind vielen Arztbesuche unangenehm. Vielen fällt es schwer, offen und ehrlich mit dem Arzt zu reden und zu verschweigen lieber manches Detail, um peinliche Momente zu vermeiden. Dabei sollte dem Patienten gegenüber dem behandelnden Arzt nichts peinlich sein. Den Hemmungen, die bei Krankheiten, wie Hämorriden, Verstopfung und ähnlichen Krankheitsbildern entstehen, kann Telemedizin im gewissen Maße Abhilfe schaffen.

Vorteile der Telemedizin

Seit der offiziellen Zulassung von Telemedizin wird häufig über die Vorteile der Fernbehandlung gesprochen. Besonders in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie hat Telemedizin deutlich an Stellenwert gewonnen. Durch die Möglichkeit, virtuell per Video einen Arzt zu sprechen, ist es heute nicht mehr nötig, bei einer Erkrankung das Haus zu verlassen und eine Arztpraxis zu besuchen, und das Infektionsrisiko wird deutlich gesenkt. Zudem ist Telemedizin günstiger als eine herkömmliche Sprechstunde und macht die medizinische Grundversorgung mehr Menschen auf dem ganzen Globus zugängig. Über die Telemedizinunternehmen, wie den europäischen Marktführer KRY bekommt man nicht nur zeitnah einen Termin, sondern auch, falls nötig, eine Krankschreibung und ein Rezept für Medikamente.

Anonymität der Telemedizin

Ein weiterer Vorteil der Telemedizin, über den weit weniger berichtet wird, ist die „Anonymität“. Zwar sind Arzt und Patient die Namen des jeweils anderen bekannt, dennoch ist eine virtuelle Sprechstunde mit einem fremden Arzt deutlich anonymer als ein Besuch beim Hausarzt. Auch die Möglichkeit, von zuhause aus behandelt zu werden, hilft Patienten, die unter einer „peinlichen Krankheit“ leiden, sehr. Sie müssen mit Symptomen, die auf dem Weg in die Praxis oder im Gespräch am Empfang der Praxis für sich oder andere unangenehm oder peinlich sein könnten, nicht mehr das Haus verlassen.

Durch die „Anonymität“ in der virtuellen Sprechstunde und dem Verbleib in den eigenen vier Wänden sinkt die Hemmschwelle der Patienten deutlich. Ihnen fällt es so deutlich leichter, schambesetzte Themen anzusprechen. Seien es Verdauungsprobleme oder Geschlechtskrankheiten, in den meisten Fällen ist es einfacher, über diese Themen per Videoschalte zu sprechen.

Telemedizin optimale Ergänzung zur Patientenversorgung

Natürlich kann die Telemedizin den physischen Besuch bei einem Arzt nicht gleichwertig ersetzen. Besonders bei körperlichen Leiden, die eine genauere Untersuchung der Skelettmuskulatur oder des Blutes notwendig machen, kann Telemedizin nur ergänzend hinzugezogen werden. Da sie aber Vorteile, wie Effektivität, Erreichbarkeit, Ortsunabhängigkeit und Reichweite mit sich bringt, wird ihr in Zukunft immer größere Bedeutung zukommen. Da es bei manchen schambehafteten Krankheiten schwerfällt, offen, im Vieraugengespräch mit dem Arzt über die Symptome zu sprechen, ist die räumliche Distanz auch als Vorteil aufzuführen. Da Ärzte zur Verschwiegenheit verpflichtet sind und jeden Tag diverse peinliche Dinge hören, sollte aber keiner Hemmungen haben und bei jeder Sprechstunde, egal ob virtuell oder nicht, alle seine Sorgen und Symptome ansprechen.

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